Rheumatoide Arthritis und Masqueliers OPCs

Rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung. Zahlreiche Wirkmechanismen von OPCs dämmen viele jener Faktoren ein, die diese Krankheit auslösen und fortschreiten lassen. Durch ihre Fähigkeit, freie Radikale abzufangen und die Hyaluronidase zu hemmen, schützen OPCs vor dem Abbau von Hyaluronsäure. Zudem hemmen OPCs verschiedene Entzündungsmediatoren (z. B. Histamin).
  • Auszug

Die rheumatoide Arthritis umfasst ein viel breiteres Spektrum an Beschwerden als die reine Arthritis, jedoch werden die Begriffe Rheuma und Arthritis von Ärzten und Patienten oft gleichbedeutend verwendet. Rheuma reicht von Morgensteifigkeit bis hin zu vollständigem Funktionsverlust, Bewegungsunfähigkeit und sogar Deformierung des Gelenks. Der Beginn der Entzündung kennzeichnet die Krankheit, wenn die Gelenke anschwellen und schmerzen. Die meisten Patienten leiden unter immer schwereren und häufigeren Schüben. Die offizielle medizinische Lehrmeinung besagt, dass es für Arthritis kein Heilmittel gibt. Es besteht lediglich die Möglichkeit, die Schmerzen durch die Einnahme von Schmerzmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten wie Indometacin und Ibuprofen zu lindern. Leichte körperliche Betätigung kann dazu beitragen, die Gelenke beweglich zu halten.

Die Synovia (Gelenkflüssigkeit) ist die zähflüssige Substanz in den Gelenken, die Bewegungen ermöglicht. Die meisten frei beweglichen Gelenke sind Synovialgelenke, was bedeutet, dass diese von einer Gelenkkapsel umgeben sind, die den von der Synovialmembran (Gelenkschleimhaut) ausgekleideten Bereich umschließt. Diese Membran produziert und enthält Hyaluronsäure als Flüssigkeit, welche die Gelenke schmiert. Sie verfügt außerdem über ein Kapillarnetz, das die Verbindung zwischen dem Gelenkraum und dem Bereich außerhalb der Membran bildet. Durch dieses Kapillarnetz ist der Körper in der Lage, die Qualität der Gelenkflüssigkeit aufrechtzuerhalten.

Freie Radikale können Hyaluronsäure abbauen. Offenbar können diese, wenn sie im Übermaß vorhanden sind, in das Kapillarnetz der Gelenkschleimhaut einsickern, in die Gelenkflüssigkeit gelangen, diese zersetzen und dadurch die Beweglichkeit des Gelenks einschränken. Dies kann dann zum ersten Stadium von Arthritis führen: die Entzündung der Gelenkschleimhaut. In späteren Stadien kann diese Entzündung Knorpel, die Knochenkapsel und Teile des Muskels zerstören, der das Gelenk steuert. Im Endstadium der Arthritis dringt Fasergewebe in das Gelenk ein, welches mit der Zeit verkalken und das Gelenk vollständig blockieren kann.

Da rheumatoide Arthritis eine entzündliche Erkrankung ist, könnten die zahlreichen Wirkmechanismen von OPCs viele jener Faktoren eindämmen, die diese Krankheit auslösen und fortschreiten lassen. Ich äußere mich hier bewusst optimistisch, wenn auch in sehr vorsichtiger Weise, da bei den schwereren Formen von rheumatoider Arthritis bereits eine erhebliche, irreparable Deformierung stattgefunden hat und die Beweglichkeit möglicherweise für immer verloren ist. Dennoch schützt die Fähigkeit von OPCs, freie Radikale abzufangen, die Hyaluronsäure bzw. das, was davon übrig ist, vor der Zersetzung. Aber OPCs schützen Hyaluronsäure auch noch auf andere Weise, nämlich indem sie die Aktivität der Hyaluronidase hemmen – jenes Enzyms, das Hyaluronsäure spaltet. Darüber hinaus trägt die gefäßstärkende Wirkung von OPCs zur Erhaltung des Kapillarnetzwerks in der Synovialmembran bei. Und die Hemmung verschiedener Entzündungsmediatoren (z. B. Histamin) durch die OPCs kann durchaus zu einer Schmerzlinderung und einem Rückgang der Schwellung führen.

Grundsätzlich funktionieren OPCs bei vielen scheinbar nicht miteinander in Zusammenhang stehenden Krankheiten, da sie freie Radikale, die verschiedene biochemische Prozesse im Körper stören, bei übermäßigem Auftreten abfangen. Daher ist die Anzahl der in Masqueliers amerikanischem Antioxidans-Patent (US-Patent 4.698.360 / abgelaufen) aufgeführten Wirkungsweisen erstaunlich groß. Jede Erkrankung, die auf die direkte oder indirekte Aktivität freier (d. h. überschüssiger) Radikale zurückzuführen ist, spricht auf OPCs an. Mit den Worten von Masquelier, von denen ich einige hervorgehoben habe: „Wenn freie Radikale den biologischen und ernährungsbedingten Systemen zu ihrer Beseitigung entkommen, greifen sie in erster Linie die fragile Struktur der Membran an. Die dadurch hervorgerufenen Veränderungen beschleunigen die Zellalterung, die durch den Zusammenbruch der ursprünglichen Funktionen des Membransystems gekennzeichnet ist. Entzündung und Ischämie setzen derartige Mechanismen in Gang, weshalb eine Behandlung mit OPCs angezeigt ist. Ebenso sind Veränderungen der Synovialflüssigkeit durch Depolymerisation von Hyaluronsäure bei Gelenkerkrankungen sowie der Kollagenabbau bei sogenannten Kollagenkrankheiten (beispielsweise Multiple Sklerose) auf die Aktivität freier Radikale zurückzuführen und fallen somit unter die Behandlungsindikationen von OPCs.

Bitte beachten Sie, dass diese Website keine medizinische Beratung darstellt; die Behandlung von Arthritis sollte am besten Ärzten und anderen qualifizierten medizinischen Fachkräften überlassen werden. Medizinische Fachkräfte sollten also wissen, dass OPCs eine sichere und wichtige Rolle darin spielen, die vielen Vorgänge, die den Entzündungsprozess bestimmen, zu unterbrechen und umzukehren. Und was bei rheumatoider Arthritis, bei der die Einnahme von Aspirin oder NSAR angezeigt ist, genauso wichtig ist: OPCs tragen dazu bei, den negativen Auswirkungen dieser Medikamente auf die relative Kapillardurchlässigkeit vorzubeugen. Im größeren Kontext von Gesundheit, Alterung und Krankheit sind die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von OPCs wahrscheinlich ihr herausragendstes Merkmal. Dieses ist der Grund, warum OPCs eine heilende Wirkung auf die zahlreichen Korrelationen zwischen den Faktoren haben, die unsere Gesundheit negativ beeinflussen und zu so unterschiedlichen Krankheiten wie Asthma, Gastritis und Entzündungen der Nerven und Gelenke sowie zu anderen entzündlichen Störungen und Allergien führen.