- Auszug
Mit zunehmendem Alter lassen die Körperfunktionen nach. Dieser Prozess betrifft ganz besonders das Sehvermögen, teilweise wegen des ständig wachsenden Einflusses von freien Radikalen auf die extrem empfindlichen Augenstrukturen. Aber ganz entschieden werden die Augen heutzutage durch das ununterbrochene Starren auf Computer- und Fernsehbildschirme sehr belastet. Die nachlassende Sehkraft merkt man nicht nur, wenn die Bilder unschärfer werden, sondern auch durch eine gestörte Nachtsicht. OPCs schützen die Augen vor zu großer Überlastung wie auch vor den Folgen von zu viel oder zu wenig Lichteinfluss. Zu viel Licht, wie etwa der ungeschützte Blick in die Sonne, schadet dem Auge ebenso wie zu wenig Licht. Das Letzte betrifft Menschen, die nachts oder im Dunkeln arbeiten oder fahren.
Das Auge ist für Gefäßdegeneration besonders anfällig, weil das Gefäßsystem im Auge nicht in Muskelfasern eingebettet ist. Im Hinblick auf Vaskularisation ähnelt das Auge sehr dem Gehirn. Hat die Hauptarterie erst das Auge erreicht, verliert sie allmählich ihre elastische äußere Auskleidung und Muskelfasern. Von der Gefäßwand bleibt nur ihre innere Struktur übrig, die aus Kollagenfasern und den Glukosaminoglykanen besteht. Wie im Gehirn macht dies das Auge extrem empfindlich gegenüber Problemen, die sich auf die Gefäßstruktur auswirken. Hoher Blutdruck, freie Radikale, die regelmäßige Einnahme von Aspirin (Salicylaten) und/oder entzündungshemmenden Arzneien (NSAID), zu starke Sonnenlichteinstrahlung und Diabetes beanspruchen schnell das Gefäßsystem des Auges. Die Tatsache, dass die Augenstruktur selbst extrem fragil ist, erfordert eine Ernährung dieser feinen Strukturen, die durch eine ebenso feine Gefäßstruktur stattfindet. Fügt man dem noch die Präzision hinzu, die man vom „Instrument Auge” erwartet, wird deutlich, wie schnell die Augengesundheit beeinträchtigt werden kann, und warum die Einnahme von Masquelier’s OPCs Vorteile bringen kann.
Verbesserung der Nachtsicht
Eine 1988 in Frankreich durchgeführte Studie zeigte, dass eine verminderte Sehkraft bei Nachtfahrern oder Bildschirmarbeitern nach vierwöchiger Einnahme von OPCs um bis zu 98 Prozent verbessert wurde. Gesunde Versuchsteilnehmer, die nicht unter Augenproblemen oder einer Augenkrankheit litten, wurden auf die Wirkungen von OPCs im Hinblick auf ihre Sehfähigkeit getestet. Die Leute wurden aus zwei Gruppen ausgewählt: Motorradfahrer bzw. Nachtfahrer und Bildschirmnutzer. Sie nahmen 200 mg OPCs am Tag ein. Nach vier Wochen wurden ihre Erblindungsresistenz sowie ihr Sehvermögen bei dunklem Licht gemessen. 98 von 100 Leuten, die an dem Versuch teilnahmen, zeigten eine Verbesserung. [i]
Retinopathie
Retinopathie ist der Verfall der Retina (Netzhaut). Diese ist die innere „Hintergrundleinwand” des Auges, auf die die Linse ihre Bilder projiziert. Der Begriff Retinopathie deckt viele Beschwerden ab, die sich alle auf Probleme mit der Leinwand beziehen. Diese übersetzt aktiv die Bilder, die sie durch die Linse erhält und leitet diese an den Sehnerv weiter, der wiederum die Bilder ans Gehirn „kabelt”. Die Retina ist ein extrem präzises und feines Gewebe, durchzogen von zahlreichen winzig kleinen Kapillaren, die die feinen Retinastrukturen nähren. Offensichtlich schädigen Gefäßprobleme die Retinafunktionen und führen zu Sehstörungen, die besonders bei Diabetes stark auftreten.
Masquelier's OPCs und Retinopathie – Studien
* Die Wirkungen einer empfohlenen Tagesdosis von OPCs wurden 1978 bei 147 Retinopathie-Patienten gemessen. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass OPCs bei der Behandlung aller Fälle von Exsudationen eine „Trumpfkarte” darstellen, verbunden mit Ischämien diabetischer, arteriosklerotischer, entzündlicher, degenerativer und myopischer Art. [ii]
* 1981 wurden die OPC-Wirkungen wiederum an 26 Patienten mit diabetischer Retinopathie untersucht. Über einen Zeitraum von fünf bis 21 Wochen (im Durchschnitt 51 Tage) nahmen sie täglich 100 mg OPCs ein. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besonders in Fällen fortschreitender diabetischer Retinopathie die Einnahme von OPCs unbestreitbar eine günstige Wirkung hat, besonders bei übermäßig geweiteten kleinen Blutgefäßen (Mikroaneurysmen) und bei Ablagerungen von protein- und zellhaltigen Flüssigkeitsresten, die aus dem Blut ins Gewebe austreten (Exsudate). [iii]
* Weiterhin beobachteten im Jahr 1982 Wissenschaftler 30 Patienten mit diabetischer Retinopathie, die unter Aneurysmen, Hämorrhagien und Exsudation litten sowie unter Neovaskularisation (Neubildung der kleinen Gefäße) nach einer Periode der Sauerstoffinsuffizienz, die durch Kapillarversagen aufgetreten war. Die empfohlene Tagesdosis war 3 x 50 mg OPCs. Die Ergebnisse waren wieder signifikant: In 80 Prozent der Fälle konnte man die Läsionen in der Retina stabilisieren. [iv]
Diabetes und Kreislaufprobleme
Mikrovaskuläre Störungen wie eine Retinopathie sind besonders ein Problem von Diabetikern. Zu den Spätfolgen von Diabetes gehört der Zusammenbruch des gesamten Gefäßsystems. Die Degeneration der Herzarterien kann zu Herzanfällen führen. Die Degeneration der Hirnarterien kann zu Schlaganfall führen und die Degeneration der Beinarterien zu Gangräne. Neuropathien (Nervenschäden) treten vor allem in den Füßen auf, wo sie schwer oder überhaupt nicht behandelbare Geschwüre oder sogar nekrotisches Gewebe hervorrufen. In einigen Fällen müssen Zehen und die unteren Beinabschnitte amputiert werden. Des Weiteren wird die kardiovaskuläre Gesundheit durch die Neigung von Diabetikern zur Atherosklerose beeinträchtigt.
Unterstützung des Kreislaufsystems mit OPCs
OPCs stellen den natürlichen Ernährungsfaktor im Umgang mit solchen Mikro-Gefäßproblemen dar. OPCs spielen keine Rolle in der Ernährungsorganisation, die auf die Einhaltung normaler Blutzucker- und Fettspiegel abzielt. In diesem Sinn ersetzen OPCs nicht Insulin. Und man sollte sie auch nicht zu diesem Zweck einsetzen. Bei Diabetes ist die Rolle von OPCs auf den Erhalt des Gefäßsystems begrenzt, um den vaskulären Wirkungen dieses Zustands Widerstand entgegenzusetzen. Tatsächlich sind die in der Behandlung einer diabetischen Retinopathie erzielten Ergebnisse Teil einer endlosen Reihe an wissenschaftlichen Studien zur Erforschung und Verifizierung der Wirkungen von OPCs im weitläufigen Bereich der Gefäßgesundheit. Ein Bereich, der verschiedene Beschwerden umfasst, die durch Kapillarschwäche verursacht sind, wie etwa Hämorrhoiden, Prellungen, erhöhte Blutungsneigung, Zahnfleischbluten und andere venenbezogene Störungen, einschließlich Krampfadern, schweren Beinen, Ödemen, Verbrennungen, Stechen, Jucken oder Kribbeln in den Beinen, Restless Legs, Schwellungen, Besenreisern und Punktblutungen. Diese Beschwerden mögen auf den ersten Blick unzusammenhängend erscheinen. Sie haben dennoch einen gemeinsamen Faktor, und zwar: Dysfunktion der Mikrovasculatur. Genau hier zeigte sich der Nutzen von Masquelier's OPCs.
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[i] Sens lumineux et circulation choriorétinienne. Etude de l’effet des O.P.C. (Endotelon). Ch. Corbé, J.P. Boissin, A. Siou. J. Fr. Ophtalmol. 1988, 11. 5. 453-460.
[ii] Rétinopathies et O.P.C. par MM. Ph. Vérin, A. Vildy et J.F. Maurin. Bordeaux Médicale, 1978, 11, no 16, p. 1467.
[iii] Les oligomères procyanidoliques dans le traitement de la fragilité capillaire et de la rétinopathie chez les diabètiques. A propos de 26 cas. par M. Fromantin. Méd. Int. - Vol. 16 - no 11 - Novembre 1981 - pp. 432 à 434.
[iv] Contribution à l’étude des oligomères procyanidoliques: Endotélon, dans la rétinopathie diabétique à propos de 30 observations. J.L. Arne. Gaz. Med. de France - 89, no 30 du 8-X-1982.