- Auszug
Die Nutzenbewertung von MASQUELIERs® Traubenkernextrakt bei Landwirten mit Exposition gegenüber Pestiziden in der südlichen Region Brasiliens, lautet der Titel einer bahnbrechenden Studie, die zeigt, dass dieser authentische botanische Wirkstoff in der Lage ist, genomische Instabilität und DNA-Schäden zu reduzieren, die durch genotoxische Pestizide verursacht wurden. Die Zusammenfassung der Studie wird auf dem 71. Brazilian Genetics Congress vorgestellt, der vom 29. September 2026 bis zum 2. Oktober 2026 in Florianópolis (Brasilien) stattfindet. Die Präsentation erfolgt durch das Forschungsteam der Studie unter der Leitung von Dr. Sharbel Weidner Maluf, Leiter der klinischen Prüfung am Universitary Hospital der University of Santa Catarina. Die Schlussfolgerung der Zusammenfassung lautet: „Die ergänzende Einnahme von 200 mg/Tag MASQUELIERs® OPCs über einen Zeitraum von 8 Wochen senkte bei Landwirten mit Exposition gegenüber Pestiziden die Häufigkeit von Mikrokernen (DNA-Debris), nukleoplasmatischen Brücken (fehlerhaft reparierte DNA-Schädigungen) und Apoptose (programmierter Zelltod), was auf eine mögliche Rolle bei der Modulation genomischer Stabilität, beim Schutz vor Krankheitsprogression, einschließlich Krebs, und bei der Milderung pestizidbedingter Toxizität hindeutet.“
Warum Brasilien?
Wer die nutzenbringenden Auswirkungen eines Wirkstoffs auf die DNA-Reparatur und die genomische Stabilität untersuchen möchte, steht vor der Herausforderung, dass es unethisch und somit nicht zulässig ist, eine placebokontrollierte Studie zu konzipieren, bei dem einer Gruppe von Teilnehmenden zunächst absichtlich durch Exposition gegenüber einem genotoxischen Wirkstoff DNA-Schäden zugefügt werden, um anschließend zu untersuchen, wie sich ein nicht genotoxischer Wirkstoff bei der einen Hälfte der Gruppe auswirkt, die diesen nicht genotoxischen Wirkstoff erhält, und die andere Hälfte der Teilnehmenden, die das inaktive Placebo erhält, mit ihrer geschädigten DNA zurückbleibt. Es geht also darum, eine Population zu finden, in der aus beruflichen oder aus anderen Gründen bereits eine Exposition gegenüber Genotoxinen wie Pestiziden besteht. Wie Dr. Sharbel in seiner Studie erläutert, „hängt die brasilianische Wirtschaft hauptsächlich von der landwirtschaftlichen Produktion ab. Die bedeutendsten landwirtschaftlichen Gebiete Brasiliens liegen im Süden, im Nordosten und im Zentralwesten des Landes. Die Kontamination mit Pestiziden in diesen Gebieten geschieht über den direkten Kontakt – über Luft, Wasser und insbesondere durch den Umgang mit und die unsachgemäße Entsorgung von Rückständen.“ Kein Wunder, dass Brasilien zu den Ländern gehört, in denen weltweit am meisten Pestizide eingesetzt werden.
Risikofaktoren für DNA-Schäden
Pestizide werden von der International Agency for Research on Cancer (Internationalen Agentur für Krebsforschung) als „bekannte“ und „wahrscheinliche“ Karzinogene beim Menschen eingestuft. Sie stehen zudem in Verbindung mit Chromosomenveränderungen, oxidativem Stress, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurodegenerativen Erkrankungen und Reproduktionsstörungen. Eine fehleranfällige DNA-Reparatur gilt als Risikofaktor für verschiedene Krebsarten; genetische Schäden gehen mit der Entstehung von Krebs einher. DNA-Schäden können als Folge einer Exposition gegenüber exogenen Wirkstoffen wie Xenobiotika in Luft, Wasser oder Nahrungsmitteln oder einer übermäßigen Exposition gegenüber ultravioletter Strahlung (UV-Strahlung) entstehen. Darüber hinaus können sie auf endogene Ursachen wie reaktive Sauerstoffspezies (ROS) und Lipide oder Proteine, die sich an Zucker gebunden haben, zurückzuführen sein. Protein-Zucker Komplexe entstehen auch, wenn Lebensmittel hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Man findet sie typischerweise in gegrillten oder gebratenen Steaks, in Frittiertem, Keksen, Plätzchen, Brot und gerösteten Marshmallows.
Die Landwirte und die Studie
Dr. Sharbel und sein Team wählten eine Gruppe von Landwirten aus, bei denen im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine mindestens fünfjährige Exposition gegenüber Pestiziden anamnestisch bekannt war. Die Region (Santo Amaro da Imperatriz) für dieses Forschungsprojekt wurde wegen der intensiven landwirtschaftlichen Aktivitäten dort ausgewählt. Zudem besteht eine Partnerschaft zwischen der Federal University of Santa Catarina und dem städtischen Gesundheitsamt (Health Department). Die Landwirte wurden angewiesen, 8 Wochen lang täglich 2 × 100 mg Masqueliers OPCs einzunehmen. Zu Beginn und am Ende der Studie wurden Blutproben entnommen. Angesichts der relativ geringen Tagesdosis und der kurzen Dauer der Studie sind die Ergebnisse faszinierend.
Übersicht über die positiven Ergebnisse
Die ergänzende Einnahme von Masquelier's® OPCs-Extrakt in einer Dosierung von 200 mg über 8 Wochen hinweg bei Menschen mit hoher Pestizidexposition führt zu folgenden positiven Ergebnissen:
- Senkung oxidativer DNA-Schäden;
- Verringerung der Häufigkeit von Markern für Chromosomenschäden und Verbesserung bei der genomischen Stabilität;
- reduzierte chromosomale Instabilität im Zusammenhang mit fehlerhaft reparierten DNA-Brüchen und anderen destabilisierenden Faktoren;
- verminderter programmierter Zelltod (Apoptose), was auf die Fähigkeit von Masqueliers OPCs hindeutet, die genomische Stabilität zu modulieren, vor dem Auftreten und dem Fortschreiten von Erkrankungen wie Krebs zu schützen und die durch Pestizide verursachte Toxizität zu verringern;
- bessere Organisation und höhere Effizienz des Immunsystems;
- verringerte Immuntoxizität, Stärkung des Immunsystems und Modulation der altersbedingten Verschlechterung des Immunsystems;
- Verringerung der durch Pestizide verursachten Toxizität, eine verbesserte Clearance der Pestizide im Körper und eine Modulation der klinischen Symptome von entzündlichen Erkrankungen.
Die Forscher kamen zu der Schlussfolgerung, dass eine Behandlung mit Masqueliers OPCs „auf das Potenzial des Extrakts zur Modulation chronisch entzündlicher Erkrankungen (wie Adipositas und damit verbundene Erkrankungen, beispielsweise Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs), hindeuten kann, sowie auf das Potenzial durch Pestizide verursachte klinische Symptome (wie Zittern und Krämpfe) positiv zu beeinflussen.“
Warum ist die brasilianische Studie relevant für alle?
Was hat diese Studie mit „dem Rest der Welt“ zu tun? Obwohl der Einsatz von Pestiziden in vielen Ländern streng reguliert ist, bleibt doch die Tatsache bestehen, dass exogene (aus der Umwelt und aus Lebensmitteln stammende) Stoffe, die die genomische Integrität beeinträchtigen, in modernen Gesellschaften allgegenwärtig sind. Abgesehen davon ist kein menschlicher Körper perfekt, und im Rahmen normaler physiologischer Prozesse entstehen Substanzen, die die genomische Integrität beeinträchtigen und somit eine vorzeitige Alterung verursachen. Ein Beispiel dafür sind die freien Radikale, die unvermeidliche Nebenprodukte des normalen Sauerstoffverbrauchs des Körpers sind. Der Körper verfügt zwar über ein eigenes antioxidatives Abwehrsystem, das freie Radikale abfängt, aber in ihrer Gesamtheit führen exogener und endogener oxidativer Stress leicht zu einer insgesamt überhöhten oxidativen Belastung. Hinzu kommt, dass die heute empfohlene Zufuhr von Mikronährstoffen möglicherweise ausreicht, um die klassischen Mangelerkrankungen zu verhindern, sie jedoch völlig unzureichend ist, wenn es darum geht, die genomische Integrität zu erhalten und zu optimieren. Vor diesem Hintergrund liegt die enorme Bedeutung der brasilianischen Studie darin, dass sie unwiderlegbare Evidenz dafür liefert, dass Masqueliers OPCs die genomische Integrität und die DNA-Reparatur unterstützen. Aus diesem Grund verdienen sie einen festen Platz in der täglichen Ernährung aller, denen ihre Gesundheit kurz- und langfristig wichtig ist.